Gesundheitliche Aspekte
Der Umgang mit der Biotonne ist für gesunde Menschen hygienisch unbedenklich. Die dort vorhandenen Mikroorganismen wie beispielsweise Schimmelpilze leben überall - im Erdboden, in Blumenerde und sogar im Straßenstaub und stellen in der Regel keine Gefahr dar. Nur Menschen mit einem extrem geschwächten Immunsystem sollten hier wie in allen anderen Bereichen ihres Lebens besondere Umsicht walten lassen.
Tonnengrößen:
Sie können zwischen drei Tonnengrößen wählen:
80-Liter Tonne:
Höhe 0,95 m,
Breite 0,48 m,
Tiefe 0,55 m
Kosten: 5,20 € pro Monat
120-Liter-Tonne:
Höhe 0,95 m
Breite 0,48 m
Tiefe 0,55 m Kosten: 7,80 € pro Monat
240-Liter-Tonne:
Höhe 1,05 m
Breite 0,60 m
Tiefe 0,70 m Kosten: 15,60 € pro Monat
Entleerungsintervalle
Die Biotonne wird alle 14 Tage geleert, in den Sommermonaten wöchentlich. Die Termine sind dem aktuellen Abfallkalender zu entnehmen.
Die monatlichen Gebühren für die Biotonne sind unabhängig von der Anzahl der Leerungen.
Die Biotonne
Bioabfälle sind viel zu schade, um im Restmüll und auf der Deponie zu landen. Daher wird im Rheingau-Taunus-Kreis der Bioabfall getrennt gesammelt und in Kompostierungsanlagen zu wertvollem Kompost verarbeitet.
Bioabfälle sind verwertbare Abfälle und dürfen keinesfalls in die Restmülltonne gegeben werden. Darum ist die Nutzung einer Biotonne für jeden Haushalt Pflicht. Eigenkompostierer, die alle anfallenden Bioabfälle selbst kompostieren, können sich auf schriftlichen Antrag von der Biotonne befreien lassen.
Was gehört in die Biotonne?
Alle kompostierbaren Abfälle wie zum Beispiel:
- Rasenschnitt
- Gemüse- und Salatabfälle, Kartoffel- und Eierschalen
- Obstschalen (auch von Zitrusfrüchten und Bananen sowie Fallobst)
- Kaffeefilter und Teebeutel
- Essens- und Lebensmittelreste (auch verdorbene und verschimmelte) ohne Verpackung
- Schnittblumen, Topfpflanzen, Blumenerde
- Vogelsand, Hasen- und anderer Kleintiermist in kleinen Mengen (ohne synthetisches Granulat)
- kleine Mengen Sägemehl und Hobelspäne aus unbehandeltem Holz,
- Holzasche (aus unbehandeltem Kaminholz)
- kleine Mengen organisch verschmutztes Papier wie Obsttüten oder Küchenkrepp bzw. unbeschichtetes Papier zum Einpacken von feuchten Lebensmitteln
- Heckenschnitt und Reisig
- Wildkräuter und Kulturpflanzen, auch kranke Pflanzenteile
- Rinde, Äste und Wurzelstrünke bis 20 cm Durchmesser
- Laub
Was gehört auf keinen Fall in die Biotonne?
In die Biotonne gehören nur kompostierbare Abfälle. Auf keinen Fall darf Biomüll in Plastik verpackt in die Biotonne gegen werden!
Nichts in der Biotonne zu suchen haben zum Beispiel:
- Fette, auch Speisefette, Speiseöl
- Sondermüll und mit Schadstoffen verschmutzte Materialien wie mit Motorenöl getränkte Sägespäne, Watte mit Nagellack, etc.
- Glas, Metall wie Kronkorken, Dosen, Draht
- Textilien,
- Plastiktüten und Plastikbecher, Milch- und Saftkartons
- kunststoffbeschichtetes Papier
- Hygieneartikel wie Papiertaschentücher, Einwegwindeln, Tampons, Monatsbinden
- behandeltes Holz
- Staubsaugerbeutel und Inhalt
- Straßenkehricht
- Kohleasche
- Rückstände aus der Kaminreinigung
- Tierkadaver
Tipps für den richtigen Umgang mit der Biotonne
Damit Ihre Biotonne sauber und hygienisch bleibt, hier einige ebenso einfache wie wirkungsvolle Tipps:
- Biotonne regelmäßig leeren lassen
- Biotonne in den Schatten stellen. Wärme begünstigt die Abbauprozesse.
- Boden der Biotonne mit zusammengeknüllten Zeitungen, Eierkartons oder Pappe auslegen. Das Papier nimmt das Sickerwasser der nassen Küchenabfälle auf. Im Winter verhindert es, daß die Bioabfälle in der Tonne festfrieren und diese dann nicht geleert werden kann.
- Feuchte Küchenabfälle in Zeitungspapier oder Papiertüten (keine Plastiktüten!) einwickeln und locker in die Tonne geben.
- Biotonne und Sammelgefäß in der Küche wegen der Insekten stets geschlossen halten. Sind trotzdem schon Fliegenmaden vorhanden, hilft oft die Zugabe von etwas Gesteinsmehl oder gelöschtem Kalk. Beides ist im Gartenhandel erhältlich. Aber auf keinen Fall Chlorkalk in die Biotonne geben.
- Biotonne von Zeit zu Zeit ausspülen (beispielsweise mit Essigwasser)