Die "graue Tonne"

Restabfälle sind die in Haushalten und auf Wohngrundstücken anfallenden und in zugelassenen Abfallbehältern zu sammelnden feste Abfallstoffe, sofern sie nicht der stofflichen Verwertung zugeführt werden müssen (§ 32 Abs. 1 der Abfallwirtschaftsatzung des Rheingau-Taunus-Kreises).

Jeder Grundstückseigentümer ist verpflichtet, sein Grundstück an die im Holsystem betriebene Abfalleinsammlung anzuschließen, wenn dieses Grundstück bewohnt wird oder hierauf aus anderen Gründen Abfälle anfallen (§ 36 Abs. 1 der Abfallwirtschaftssatzung).

In die Restmülltonne gehören z.B.:

  • Zigarettenkippen
  • Asche
  • Staubsaugerbeutel
  • Windeln
  • Hygienepapiere wie benutzte Papiertaschentücher, Monatsbinden
  • verschmutztes Papier
  • Tapetenreste
  • zerbrochenes Porzellan und Keramik
  • zerschlissene Textilien und Schuhe
  • Haushaltsgegenstände aus Kunststoff
  • eingetrocknete Reste von Wandfarbe
  • Spielzeug
  • Ledertaschen
  • Straßenkehricht
  • Glühbirnen

Nicht in den Restmüll gehören:

  • Sonderabfälle wie Chemikalien, Verdünnung, flüssige Lacke und Lasuren
  • Papier, Pappe
  • Glasflaschen
  • Verpackungsmaterialen aus Kunststoff oder Verbundstoffen (Milchkartons)
  • Bioabfälle wie Essensreste, Küchenabfälle
  • Grünabfälle wie Gras, Äste, Laub, Zweige
  • Elektrokleingeräte
  • Energiesparlampen
  • Leuchtstoffröhren (Gasentladungslampen)
  • Batterien
  • Medikamente