Tipps und Tricks zur Abfallvermeidung

An erster Stelle einer ökologischen Abfallwirtschaft steht die Abfallvermeidung!

Erst danach, an zweiter Stelle, steht die Verwertung. Denn Abfälle, die gar nicht erst entstehen, müssen nicht verwertet werden.

Die Verwertung gibt es nicht zum Nulltarif - sie ist immer auch mit Kosten und Beeinträchtigungen der Umwelt verbunden.

Seerosen im Sickerwasserteich Deponie Kettenbach

Mit drei Grundregeln für abfallarmen Einkauf kann schon viel Abfall vermieden werden:

  • Lose Ware kaufen
  • Mehrwegsystem nutzen
  • Umweltfreundliche Verpackungen nutzen

Tipps zur Abfallvermeidung:

  • Auf Langlebigkeit und Reparaturfreundlichkeit von Gebrauchsgütern achten
  • Noch brauchbare Sachen wie Möbel, Kleidung oder Spielzeug verkaufen oder verschenken statt wegwerfen
  • Unverpackte, lose Ware kaufen
  • Schadstofffreie und schadstoffarme Produkte bevorzugen
  • Wegwerfartikel wie Einweggeschirr oder Einwegfeuerzeuge, Einwegrasierer, -fotoapparate, -kugelschreiber etc. meiden
  • Beim Einkauf Korb, Tasche oder Netz verwenden
  • Mehrwegverpackungen für Getränke und Milchprodukte wählen
  • Keine Kleinstpackungen (Marmelade, Kaffeesahne usw.) kaufen
  • Frischhaltebox oder Brotdose statt Alufolie, Plastikbeutel oder Butterbrotpapier benutzen
  • Befüllbare Getränkeflasche statt Trinkpäckchen oder Getränkedosen benutzen
  • Bei Feiern Mehrweggeschirr statt Plastikbecher, Pappteller oder Plastikbesteck verwenden

Die Möbelbörse des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft vermittelt unter Tel. 06124 510-493 noch gebrauchsfähige Möbelstücke und Haushaltsgeräte.

Der Reparatur- und Verleihführer hilft bei der Suche nach Firmen die Gebrauchsgegenstände reparieren oder verleihen.

Kompostierung - perfektes Recycling durch die Natur!
Soweit wie möglich sollen Küchen- und Gartenabfälle im eigenen Garten selbst kompostiert werden. Damit können bis zu 40% Haushaltsabfälle vermieden werden. Ohne großen Aufwand wird Kompost – ein wertvoller Bodenverbesserer – gewonnen.